Bis ins 20.Jahrhundert hinein waren Frauen für das Wohl der Familie verantwortlich. Das heißt, dass sie sich um die Kinder und um das leibliche Wohl der Familie gekümmert haben. Eine Frau in einem Beruf fand man in dieser Zeit nie. Sie waren außerdem von ihren Männern finanziell abhängig. Im 18.Jahrhundert hatten Frauen oft nicht einmal das Recht, sich ihren Mann selbst auszusuchen. Zwangsehen waren normal. Der Vater hat sich auf die Suche nach einem Mann für seine Tochter gemacht. Bezüglich der Bildung hatten Frauen auch das Nachsehen. Es wurden nur die Söhne gefördert, sodass Mädchen der Schulbesuch versagt blieb. Sie bekamen von den Müttern nur das beigebracht, was sie zur Haushaltsführung und Kindererziehung brauchten.
Die Gleichberechtigung in Österreich begann schon im Jahre 1948, also kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. In den Menschenrechten wurde damals festgesetzt, dass Männer und Frauen die gleichen Rechte haben. Vorher waren nur Männer wahlberechtigt, danach auch Frauen. Einige Jahre später, ab dem Jahr 1952 wurde den Frauen das Recht gewährt, öffentliche Ämter zu bekleiden. Es wurde im Gründungsvertrag der EG (Europäischen Gemeinschaft) festgelegt, dass Frauen und Männer gleichbehandelt werden müssen.
Frauen erkannten, dass ihre Arbeit im Haushalt genauso wichtig war, wie der Job des Mannes. So konnten sie den Mann auf ihre Weise manipulieren und hatten das Ruder in der Hand. Während der industriellen Revolution kam es, dass es Frauen ermöglicht wurde, ins Berufsleben einzusteigen. Das kam daher, weil Männer nicht genug verdienten, um die Familie ernähren zu können. Es war notwendig, dass die Frauen auch arbeiteten.
Die Frauen schlossen sich zu Gemeinschaften zusammen, um für gleiche Rechte zu kämpfen, darunter auch für das Wahlrecht. Die Parteien waren auf jede Stimme angewiesen, daher entschloss sich die Regierung, das Wahlrecht für Frauen einzuführen. Somit waren Frauen gleichberechtigt. Leider gibt es Studien, die belegen, dass Frauen, die den gleichen Beruf wie Männer ausüben, weniger dafür bezahlt bekommen. Doch auch dafür wird noch gekämpft.
