Österreich und Gleichberechtigung – ein Plan ohne Erfolg

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Österreich wird auch unter Teufelszungen das Paradies der Machos genannt. Das liegt daran, dass die Gehälter wesentlich höher sind als in der restlichen EU und die Zahlen der Frauen auf Managementpositionen gehen auch immer weiter zurück.

 Nun hat sich eine Tirolerin getraut gegen diese Herrenrunde anzugehen, denn es kann laut ihrer Meinung nicht im 21. Jahrhundert möglich sein, dass nur Männer im Wirtschaftsbündnis agieren.

Die Herrenrunde äußerte sich bisher noch nicht dazu, denn was wollen die Herren denn erklären? Bisher wurde immer nur fadenscheinig erklärt, warum Frauen nie in die obersten Etagen gelangen. Die Herren leben anscheinend noch im Mittelalter.

Vergleicht man Österreich international, so wird deutlich, dass Österreich immer mehr absackt, denn Österreich kann man schon mit den Ländern der 3. Welt vergleichen. Vor allem wenn man sich die Gehälter der Frauen und Männer ansieht, dann ist Österreich das vorletzte Land in der EU.

Vor allem bei den Gehältern ist Österreich mit den Gehaltsunterschieden der Frauen und Männer weit oben und genau das sieht die gesamte EU als dramatisch an. Die gesamte EU sieht Österreich und die Männer an den spitzen als uniforme Herrenrunden mit einer gewissen Erstarrung, denn die Frauen gehören nach der Meinung der Herren an den Herd und sind für die Kindererziehung zuständig.

Viele meinen, dass Italien oder Spanien als die Macho-Länder gelten, aber diese Länder stellen Männer und Frauen in den Gehaltsklassen gleich. Österreich ist da ganz weit entfernt und somit in der EU das Macho-Land Nummer eins. Laut der Herrenrunde seien Frauen selbst schuld, wenn sie auf der Karriereleiter stehen bleiben, denn Frauen würde der ausreichende Aufstiegswille fehlen.

Österreich zeigt enorme Schwächen bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie, denn in Österreich herrscht bei den Männern noch der Gedanke, dass die Frau hautsächlich Mutter ist und der Mann für das Geldverdienen zuständig ist. Frauen könnten aber auch arbeiten gehen, weil die Politik immer mehr Kinderbetreuungsplätze schafft.

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